Das Forschungsprogramm ist leider 15 Jahre zu spät! Welche Zeit planen Sie dann noch für eine endlagergerechte Zwischenlagerung ein?

Wie viel Verantwortung übernehmen sie als BGZ eigentlich? Die Geschäftsform als GmbH beweist ja, dass nicht besonders viel Risiko übernehmen wollen!

Wenn die BGZ den Nachweis für die Einhaltung der “Schutzziele” anstrebt, dann möge sie bitte beantworten, wie halten sie die Schutzziele ein, wenn es große gesellschaftliche Umbrüche / Verwerfungen gibt?

Warum wurde meine Frage/ Anmerkung nicht vorgelesen, sondern nur von der Moderation inerpretiert?
Zur Antwort der BGE (dass man Fragen auf der Internetseite stellen könne): Besteht “Beteiligung” für Sie also lediglich in “Frage-Antwort” – mithin also nur in “Information?
Glücklicherweise hat sich Dirk Seifert vom BUND ja schon qualifiziert dazu geäußert…

Ohne gesellschaftlichen verbindlichen Beteiligungsprozess kann es nicht weiter gehen! Hier ist auch die Politik gefragt-

Glauben die Vertreter von BUND der Anti-Atomkraftbewegung wirklich, dass die BGZ der richtige Ansprechpartner ist, für eine politische Neuorientierung? Wäre es nicht sinnvoller hier Ansprechpartner in der Politik, wie zB das Umweltministerium, zu suchen?

An BASE/BGZ: Ist ein politisches Umdenken hinsichtlich CASTOR-Transporte in Deutschland denkbar? Die wenigen CASTOR-Behälter aus Brunsbüttel könnten problemlos in Krümmel untergebracht werden, das Zwischenlager in Brunsbüttel bräuchte keine Neugenehmigung und könnte abgebaut werden.

Was sagen Sie dazu, dass die Standortbürgermeister (ASKETA) einen Beteiligungsprozess fordern?

Vielleicht waren die 40 Jahre zu Zeitpunkt der ersten Einlagerungsgenehmigung kein “Ablaufdatum”. Aber ist Ihnen bekannt, was der Vorsitzende der Reaktorsicherheitskommission zu dieser Frage gesagt hat?
(Ich liefere die Antwort (sinngemäß) gleich mit: “der Antrag wurde für 40 Jahre gestellt. Einer längeren Genehmigung hätte ich damals nicht zugestimmt”.)

Warum wurde der Umstand der Notwendigkeit eines „3. Endlagers“ für über Konrad hinausgehende LAW/MAW im Entre‘ nicht erwähnt? Der Auftrag Entlagerkommission wurde hierfür erweitert.
– Lt TÜV Nord ist das in Würgassen geplante LoK nicht notwendig und bietet keinen signifikanten Vorteil. Ist es in seiner Konzeption als Eingangslager für das Endlager zu sehen und BASE / dem Atomrecht zu unterstellen