Auch für den Fall, dass die durch die Transporte verursachte Strahlenbelastung geringer als die natürliche Strahlung ist, wirkt sie dennoch zusätzlich. Damit erhöht sich das Risiko von stochastischen Strahlenschäden, denn mit jeder zusätzlichen Exposition erhöht sich das Risiko für Krebs- und Leukämieerkrankungen unabhängig von der Unterschreitung von Dosisschwellenwerten.
Mit welcher Strahlendosis im Jahr rechnen Sie für die Bevölkerung (direkte Anwohner des ZBL, geschlossene Wohnbebauung) bei einem Transport über Schiene und Straße?
Wie berücksichtigen Sie in diesen Analyse die zusätzliche Belastung durch Staus/Streckensperrungen? Beispielsweise Durchfahrt durch Beverungen?
Wie hoch sind die Ortsdosisleistungen an der Oberfläche in unterschiedlichen Abständen zu den Transportbehältern (Alltagszustände, etwa aufgrund einer roten Ampel hinter dem LKW)?
Mit welchen radiologischen Charakterisierungen der Abfallgebinde rechnen Sie dabei? Diese werden recht unterschiedlich ausfallen, sonst könnten Sie sich das Logistikzentrum vor Einlagerung in Schacht Konrad sparen. Welche Maximalwerte an Strahlung dürfen Konrad-Gebinde maximal aufweisen?